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 <div xml:id="captions">
       <p begin="00:00:07.120" end="00:00:08.880">Schachtanlage Konrad 2.</p>
       <p begin="00:00:11.120" end="00:00:15.340">Die vorgesehene Einlagerung radioaktiver Abfälle in das Endlager Konrad</p>
       <p begin="00:00:15.460" end="00:00:17.880">erfolgt über diesen Schacht nach unter Tage.</p>
       <p begin="00:00:19.740" end="00:00:25.200">Zur weiteren Beförderung müssen die Abfallbehälter auf ein hierzu bereitgestelltes Transportfahrzeug</p>
       <p begin="00:00:25.200" end="00:00:29.080">umgeladen werden und dann durch eine Einlagerungstransportstrecke</p>
       <p begin="00:00:29.400" end="00:00:32.720">zur vorbereiteten Einlagerungskammer transportiert werden.</p>
       <p begin="00:00:34.600" end="00:00:39.240">Die Einlagerungstranssportstrecke muss mit einem hohen technischen Aufwand erstellt werden.</p>
       <p begin="00:00:40.180" end="00:00:42.900">Dazu werden Bergbauspezialmaschinen benötigt.</p>
       <p begin="00:00:43.180" end="00:00:47.160">Hier wird ein Bohrhammer eingesetzt, der das Gestein herausbricht.</p>
       <p begin="00:00:52.960" end="00:00:56.260">Das gebrochene Gestein wird danach abtransportiert.</p>
       <p begin="00:00:59.720" end="00:01:04.400">Die hier zu sehende Art des Streckenausbaus ist im Bergbau so nicht üblich.</p>
       <p begin="00:01:04.720" end="00:01:08.580">Um den besonderen Ansprüchen eines Endlagerbergwerks gerecht zu werden</p>
       <p begin="00:01:08.860" end="00:01:11.580">hat man hier Elemente aus dem Tunnelbau übernommen.</p>
       <p begin="00:01:12.340" end="00:01:16.760">Im Endlager wie im Tunnelbau hat man eine hohe Anforderung an das Bauwerk.</p>
       <p begin="00:01:17.680" end="00:01:20.220">Die entstehende Einlagerungstransportstrecke</p>
       <p begin="00:01:20.440" end="00:01:25.340">muss für die gesamte Betriebszeit des Endlagers standfest und wartungsfrei bleiben.</p>
       <p begin="00:01:25.900" end="00:01:29.560">Die Einlagerungstransportstrecke wird in zwei Bauphasen errichtet,</p>
       <p begin="00:01:29.860" end="00:01:33.280">zuerst wird der hier zu sehende äußere Ausbau erstellt.</p>
       <p begin="00:01:33.600" end="00:01:37.100">Damit die Gesteinsbewegung, auch als Konvergenz bezeichnet,</p>
       <p begin="00:01:37.320" end="00:01:41.880">den Betonkörper nicht zerstört, werden Fugen in den Baukörper eingelassen.</p>
       <p begin="00:01:42.640" end="00:01:45.340">Sind diese vorbereitenden Arbeiten abgeschlossen,</p>
       <p begin="00:01:45.540" end="00:01:49.000">werden die vorgefertigten Flächen mit Spritzbeton ausgefüllt.</p>
       <p begin="00:01:51.060" end="00:01:56.540">Zur Sicherung des Ausbaus müssen bis zu 18 Meter lange Anker im Gebirge befestigt werden.</p>
       <p begin="00:01:57.060" end="00:01:58.880">Aufgrund der hohen Staubbelastungen</p>
       <p begin="00:01:59.060" end="00:02:03.060">sind die Bergleute mit entsprechender Schutzausrüstung ausgestattet.</p>
       <p begin="00:02:05.040" end="00:02:09.180">Die Entspannung des Gebirges, die mit der Gesteinsbewegung verbunden ist,</p>
       <p begin="00:02:09.420" end="00:02:12.980">sorgt dafür, dass die Fugen sich langsam schließen werden.</p>
       <p begin="00:02:13.580" end="00:02:17.520">Ist dieser Zustand erreicht, wird der Innenausbau vorgenommen.</p>
       <p begin="00:02:18.520" end="00:02:22.340">Diese Strecke ist dann vom Ausbau her mit einem Tunnel vergleichbar.</p>
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