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    <div xml:id="captions">
      <p begin="00:00:09.680" end="00:00:12.540">Die Schachtanlage Konrad 1 im Morgennebel.</p>
      <p begin="00:00:13.960" end="00:00:17.760">Bis 1976 wurde hier Eisenerz gefördert.</p>
      <p begin="00:00:19.200" end="00:00:23.860">Auf der anderen Seite des Salzgitter Stichkanals: Schacht Konrad 2.</p>
      <p begin="00:00:24.640" end="00:00:28.040">Ein provisorischer Förderturm steht über dem Abwetterschacht,</p>
      <p begin="00:00:28.040" end="00:00:31.900">der bisher die Grube entlüftet und als Fluchtweg für den Notfall gedient hat.</p>
      <p begin="00:00:32.880" end="00:00:38.380">Über ihn werden nach Fertigstellung des Endlagers die radioaktiven Abfälle nach unter Tage transportiert.</p>
      <p begin="00:00:39.120" end="00:00:44.920">Bis es soweit ist, müssen einige Teile des Grubengebäudes, insbesondere die beiden Schächte, saniert</p>
      <p begin="00:00:44.920" end="00:00:48.820">und Schacht 2 für den späteren Einlagerungsbetrieb vorbereitet werden.</p>
      <p begin="00:00:49.440" end="00:00:55.300">Schacht Konrad wird ein Endlager für radioaktive Abfälle mit vernachlässigbarer Wärmeentwicklung.</p>
      <p begin="00:00:55.560" end="00:01:00.580">Diese umfassen die schwachradioaktiven und einen Großteil der mittelradioaktiven Abfälle.</p>
      <p begin="00:01:01.480" end="00:01:06.520">Abfall, der in erster Linie aus deutschen Kernkraftwerken und Forschungsreaktoren stammt,</p>
      <p begin="00:01:06.520" end="00:01:12.040">wo er seit 40 Jahren im laufenden Betrieb erzeugt wird und der auch bei ihrem Abriss anfällt.</p>
      <p begin="00:01:12.960" end="00:01:17.920">Abfall, der sich bis heute in oberirdischen Zwischenlagern, wie hier in Karlsruhe, befindet.</p>
      <p begin="00:01:18.400" end="00:01:24.580">Im Vergleich zu den hochradioaktiven Abfällen enthält er nur 0,1 Prozent der anfallenden Radioaktivität.</p>
      <p begin="00:01:24.920" end="00:01:29.260">Vom Volumen her macht er jedoch mehr als 90 Prozent der Abfallmenge aus.</p>
      <p begin="00:01:30.080" end="00:01:33.960">Gebrauchsgegenstände, wie Schutzanzüge oder Verpackungsmaterial,</p>
      <p begin="00:01:33.960" end="00:01:38.620">werden durch ihren Einsatz in der Kerntechnik kontaminiert und zu radioaktivem Abfall.</p>
      <p begin="00:01:40.320" end="00:01:45.000">Auch Anlagenteile aus dem Rückbau von Atomkraftwerken oder Forschungsreaktoren</p>
      <p begin="00:01:45.000" end="00:01:49.580">müssen aufwändig entsorgt werden, weil deren Oberfläche kontaminiert ist.</p>
      <p begin="00:01:53.200" end="00:01:57.760">Im gezeigten Zwischenschritt wird der Abfall zunächst in Fässer verpackt</p>
      <p begin="00:01:57.760" end="00:02:00.780">-und das Volumen wie mit einer Schrottpresse reduziert.</p>
      <p begin="00:02:01.600" end="00:02:06.740">Das zusammen gepresste kontaminierte Material wird wiederum in Fässern eingeschlossen.</p>
      <p begin="00:02:07.520" end="00:02:10.740">Vorbereitung für die Endlagerung in Schacht Konrad.</p>
      <p begin="00:02:14.640" end="00:02:18.980">Einige Anwohner reagieren mit Zeichen des Protestes gegen das Endlager.</p>
      <p begin="00:02:19.760" end="00:02:22.200">Ablehnung und Verunsicherung in der Region.</p>
      <p begin="00:02:22.760" end="00:02:24.640">Konrad wirft viele Fragen auf.</p>
      <p begin="00:02:24.920" end="00:02:27.780">Welcher radioaktive Abfall kommt wirklich nach Konrad?</p>
      <p begin="00:02:28.200" end="00:02:30.400">Werden wir die Müllkippe Europas?</p>
      <p begin="00:02:31.080" end="00:02:36.160">Mehr als zwanzig Jahre wurde die Eignung des Bergwerks als atomares Endlager erforscht.</p>
      <p begin="00:02:36.640" end="00:02:40.900">Immer wieder wurden die Eignung und die Rechtmäßigkeit von Konrad bestritten.</p>
      <p begin="00:02:41.280" end="00:02:46.640">Etwa 290.000 Einwender brachten ihre Bedenken gegen das geplante Endlager Konrad</p>
      <p begin="00:02:46.640" end="00:02:50.000">im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens zum Ausdruck.</p>
      <p begin="00:02:50.480" end="00:02:55.880">Diese wurden öffentlich während des 75 Tage dauernden Erörterungstermins diskutiert.</p>
      <p begin="00:02:56.280" end="00:03:01.520">Die Ergebnisse wurden – wo möglich - im Hinblick auf die spätere Genehmigung berücksichtigt.</p>
      <p begin="00:03:02.280" end="00:03:07.220">2002 wird die Genehmigung - der so genannte Planfeststellungsbeschluss -</p>
      <p begin="00:03:07.220" end="00:03:13.000">vom Niedersächsischen Umweltministerium für die Errichtung und den Betrieb des Endlagers Konrad erteilt.</p>
      <p begin="00:03:17.240" end="00:03:19.780">Die zukünftigen Anlagen auf Schacht 2.</p>
      <p begin="00:03:20.560" end="00:03:24.480">Gegen Grundwasser und den über dem Bergwerk liegenden Stichkanal Salzgitter</p>
      <p begin="00:03:24.480" end="00:03:29.760">ist die Grube durch eine bis zu 400 Meter dicke tonhaltige Deckschicht abgedichtet.</p>
      <p begin="00:03:33.040" end="00:03:34.680">In der Nähe von Schacht 2.</p>
      <p begin="00:03:34.960" end="00:03:37.200">Mehr als 800 Meter tief unter der Erde</p>
      <p begin="00:03:37.200" end="00:03:42.140">werden die ersten Einlagerungskammern mit Hilfe großer Teilschnittmaschinen aufgefahren.</p>
      <p begin="00:03:42.520" end="00:03:45.800">Auf einen Kammerquerschnitt von 42 Quadratmetern</p>
      <p begin="00:03:45.800" end="00:03:50.060">arbeitet sich die Maschine rund zehn Meter pro Tag in das Gestein hinein.</p>
      <p begin="00:03:50.440" end="00:03:54.980">Bis zu 800 Meter lang werden die Einlagerungskammern in das Eisenerz geschnitten.</p>
      <p begin="00:03:55.480" end="00:04:01.400">Hier werden die schwach- und mittelradioaktiven Abfälle  - verpackt in Containern - später endgelagert werden.</p>
      <p begin="00:04:02.840" end="00:04:06.520">Bevor die Fässer mit dem radioaktiven Abfall nach Konrad gelangen,</p>
      <p begin="00:04:06.520" end="00:04:09.620">werden sie zusätzlich in Stahlcontainer verpackt.</p>
      <p begin="00:04:15.920" end="00:04:22.300">Mittelradioaktive Abfalle kommen in Betonwandcontainer, um die höhere Strahlung abzuschirmen.</p>
      <p begin="00:04:25.200" end="00:04:29.220">Vor dem Transport zum Endlager werden die Container mit Beton vergossen.</p>
      <p begin="00:04:36.880" end="00:04:40.560">Die gesetzlichen Grenzwerte für verpackten radioaktiven Abfall</p>
      <p begin="00:04:40.560" end="00:04:43.900">müssen an der Außenwand des Containers eingehalten werden.</p>
      <p begin="00:04:44.360" end="00:04:49.280">Bei dieser Messung erreicht die direkte Gammastrahlung ein Hundertstel des Grenzwertes.</p>
      <p begin="00:04:49.880" end="00:04:53.920">Die Strahlung wird durch den Beton und die Containerwand reduziert.</p>
      <p begin="00:04:54.960" end="00:04:57.760">Vollständig lässt sie sich nicht abschirmen.</p>
      <p begin="00:05:00.600" end="00:05:06.100">Mit zunehmendem Abstand sinkt sie stark ab und ist schließlich kaum noch messbar.</p>
      <p begin="00:05:12.200" end="00:05:14.280">Die Region um das Endlager.</p>
      <p begin="00:05:16.040" end="00:05:17.640">Ein Blick in die Zukunft.</p>
      <p begin="00:05:18.240" end="00:05:22.660">Pro Woche erreichen durchschnittlich zehn Lkw mit je einem Container</p>
      <p begin="00:05:22.660" end="00:05:27.280">sowie 20 Eisenbahnwaggons mit bis zu 40 Containern das Endlager.</p>
      <p begin="00:05:31.360" end="00:05:33.720">Die Abfälle sind so fest eingeschlossen,</p>
      <p begin="00:05:33.720" end="00:05:38.860">dass bei einem Unfall keine unzulässige Freisetzung radioaktiver Stoffe erfolgen kann.</p>
      <p begin="00:05:42.280" end="00:05:45.880">Für den Straßen- und Schienentransport gelten strenge Grenzwerte.</p>
      <p begin="00:05:46.520" end="00:05:52.520">Die Strahlendosis an der Waggonoberfläche darf maximal 2 Millisievert pro Stunde betragen.</p>
      <p begin="00:05:53.120" end="00:05:57.840">Im Abstand von zwei Meter darf sie nur noch 0,1 Millisievert pro Stunde,</p>
      <p begin="00:05:57.840" end="00:06:00.160">also ein Zwanzigstel des Wertes betragen.</p>
      <p begin="00:06:00.560" end="00:06:07.360">In der Praxis wird die Dosis nach Berechnungen voraussichtlich nur bei 0,03 Millisievert pro Stunde liegen.</p>
      <p begin="00:06:09.840" end="00:06:12.600">Doch auch wenn man vom gesetzlichen Grenzwert ausgeht,</p>
      <p begin="00:06:12.600" end="00:06:16.080">ist nach rund 30 Meter ein so niedriges Niveau erreicht,</p>
      <p begin="00:06:16.120" end="00:06:19.480">wie es der kosmischen Strahlung bei einer Flugreise entspricht.</p>
      <p begin="00:06:31.760" end="00:06:35.320">Über einen neuen Gleisanschluss und eine neue Zufahrtstraße</p>
      <p begin="00:06:35.360" end="00:06:38.580">sollen die Abfälle schließlich das Endlager erreichen.</p>
      <p begin="00:06:40.400" end="00:06:41.740">Die Umladehalle.</p>
      <p begin="00:06:42.440" end="00:06:47.040">In ihr darf sich immer nur eine begrenzte Anzahl von Transportfahrzeugen befinden.</p>
      <p begin="00:06:48.840" end="00:06:52.640">Selbst bei einem Flugzeugabsturz oder einem terroristischen Anschlag</p>
      <p begin="00:06:52.640" end="00:06:56.460">können keine gravierenden radiologischen Folgen eintreten.</p>
      <p begin="00:07:10.400" end="00:07:15.680">Ein 30-Tonnen-Brückenkran hebt die Abfallgebinde vorn LKW oder Waggon</p>
      <p begin="00:07:15.680" end="00:07:19.520">auf die für den Schachttransport konstruierten Plateauwagen.</p>
      <p begin="00:07:20.160" end="00:07:23.040">Bei der Gebindeeingangskontrolle wird geprüft,</p>
      <p begin="00:07:23.040" end="00:07:26.780">ob die angelieferten Container die Annahmebedingungen erfüllen.</p>
      <p begin="00:07:27.960" end="00:07:33.800">Über einen Scanner werden Containerdaten erfasst und diese mit den Begleitpapieren abgeglichen.</p>
      <p begin="00:07:34.160" end="00:07:36.840">Anschließend folgt mit einem sogenannten Wischtest</p>
      <p begin="00:07:36.840" end="00:07:41.220">die Überprüfung der Containeroberfläche auf mögliche Kontaminationen.</p>
      <p begin="00:07:41.800" end="00:07:46.340">In einem dritten Schritt wird die Strahlung, die sogenannte Ortsdosisleistung, gemessen.</p>
      <p begin="00:07:53.560" end="00:07:58.340">Nur einige hundert Meter von der Umladehalle entfernt liegt das Dorf Bleckenstedt.</p>
      <p begin="00:07:58.960" end="00:08:02.080">Von hier aus wird man später die Anlage sehen.</p>
      <p begin="00:08:03.040" end="00:08:08.520">Doch eine relevante Strahlendosis ist nur in unmittelbarer Nähe von Umlade- und Pufferhalle messbar.</p>
      <p begin="00:08:08.760" end="00:08:12.760">Sie darf den Grenzwert von 1 Millisievert pro Jahr nicht übersteigen.</p>
      <p begin="00:08:13.320" end="00:08:17.120">Würde sich eine Person tatsächlich ein ganzes Jahr lang dort aufhalten,</p>
      <p begin="00:08:17.120" end="00:08:21.260">wäre die Belastung immer noch weit unterhalb des gesetzlichen Grenzwertes.</p>
      <p begin="00:08:22.880" end="00:08:27.260">Beim Umladebetrieb anfallende Abwässer werden zunächst auf dem Gelände gesammelt.</p>
      <p begin="00:08:27.480" end="00:08:33.200">Erst wenn sie "frei gemessen" sind, dürfen sie in den Vorfluter, das Flüsschen Aue abgeleitet werden.</p>
      <p begin="00:08:34.840" end="00:08:40.560">Nutzungseinschränkungen für die Landwirtschaft und die dort erzeugten Nahrungsmittel bestehen nicht.</p>
      <p begin="00:08:44.260" end="00:08:47.960">Der Kontakt der radioaktiven Abfälle zur Biosphäre</p>
      <p begin="00:08:47.960" end="00:08:52.700">kann nur durch die Lagerung in tiefen geologischen Formationen langfristig verhindert werden.</p>
      <p begin="00:08:53.260" end="00:08:58.140">Das gewährleistet die bis zu 400 Meter dicke Tonschicht über den Einlagerungsstätten.</p>
      <p begin="00:09:09.740" end="00:09:13.640">Um dort Risiken zu minimieren, zum Beispiel Brände verhindern,</p>
      <p begin="00:09:13.640" end="00:09:17.280">findet der Transport unter höchsten Sicherheitsbedingungen statt.</p>
      <p begin="00:09:23.520" end="00:09:29.240">Je Arbeitsschicht können 17 Container nach unter Tage transportiert und eingelagert werden</p>
      <p begin="00:09:29.660" end="00:09:32.760">- bei Einschichtbetrieb also rund 4000 im Jahr.</p>
      <p begin="00:09:39.180" end="00:09:41.520">Im Eingangsbereich der Einlagerungsstrecken</p>
      <p begin="00:09:41.520" end="00:09:45.160">übernimmt ein Stapelfahrzeug den Container vom Transportwagen.</p>
      <p begin="00:09:52.900" end="00:09:57.020">Bis die Einlagerung des für Konrad vorgesehenen Abfalls abgeschlossen ist,</p>
      <p begin="00:09:57.020" end="00:09:59.420">wird es mehrere Jahrzehnte dauern.</p>
      <p begin="00:10:01.080" end="00:10:05.860">Rund 7.000 Container lagern allein z.B. im Zwischenlager in Karlsruhe.</p>
      <p begin="00:10:06.700" end="00:10:10.960">Bis zum Jahr 2040 erwartet man bundesweit eine Abfallmenge,</p>
      <p begin="00:10:10.960" end="00:10:14.280">die etwa 50.000 solcher Container füllen würde.</p>
      <p begin="00:10:15.540" end="00:10:17.740">Für diese Menge ist Konrad zugelassen.</p>
      <p begin="00:10:27.140" end="00:10:31.800">Permanent zerfallen in den Containern bestimmte Atome, die Radionuklide.</p>
      <p begin="00:10:32.640" end="00:10:37.300">Die direkte Gammastrahlung wird bereits im Container größtenteils zurückgehalten.</p>
      <p begin="00:10:37.880" end="00:10:40.680">Sie kann die Ton- und Gesteinschichten nicht durchdringen.</p>
      <p begin="00:10:41.780" end="00:10:46.800">Jedoch können in geringen Mengen gasförmige radioaktive Partikel in die Abwetter gelangen.</p>
      <p begin="00:10:48.960" end="00:10:54.520">Eine solche Freisetzung wird über ein Messsystem im Abwetterkanal ständig gemessen und kontrolliert.</p>
      <p begin="00:10:55.480" end="00:11:02.560">Über Tage registrieren im Umfeld der Umladeanlage Sonden kontinuierlich die aktuelle Ortsdosisleistung.</p>
      <p begin="00:11:05.280" end="00:11:10.700">Zur größtmöglichen Sicherheit über und unter Tage werden die Strecken abschnittsweise verfüllt.</p>
      <p begin="00:11:13.440" end="00:11:18.120">Jeder Abschnitt wird mit einer Betonwand abgeschlossen und dann mit Material,</p>
      <p begin="00:11:18.120" end="00:11:22.080">das bei der Schaffung des Hohlraums anfällt und zu Beton verarbeitet wird, verfüllt.</p>
      <p begin="00:11:23.200" end="00:11:27.920">Der radioaktive Abfall ist dann nicht mehr rückholbar, aber gegen Freisetzung gesichert.</p>
      <p begin="00:11:29.180" end="00:11:33.300">Sind alle Abschnitte einer Strecke gefüllt, wird sie komplett verschlossen.</p>
      <p begin="00:11:34.080" end="00:11:38.420">Nach Ende des Einlagerungsbetriebs werden Schacht 1 und 2 verfüllt.</p>
      <p begin="00:11:40.000" end="00:11:45.020">Modellrechnungen haben ergeben, dass fossile Wässer aus der Entstehungszeit der Gesteine</p>
      <p begin="00:11:45.020" end="00:11:49.340">im Bereich des Endlagers langsam in Richtung Nordosten wandern könnten.</p>
      <p begin="00:11:49.920" end="00:11:54.140">Eventuell mitgeführte radioaktive Stoffe würden dabei weiter zerfallen.</p>
      <p begin="00:11:54.920" end="00:11:59.600">Frühestens nach etwa 300.000 Jahren könnten - so die ungünstigste Annahme -</p>
      <p begin="00:11:59.600" end="00:12:02.200">die Wässer an der Erdoberfläche austreten.</p>
      <p begin="00:12:02.760" end="00:12:05.260">Sie wären dann nur noch geringfügig belastet.</p>
      <p begin="00:12:06.680" end="00:12:08.680">Soweit der Blick in die Zukunft.</p>
      <p begin="00:12:10.460" end="00:12:15.960">Was wohl bleiben wird, ist ein Unbehagen, das Endlager unter sich zu wissen, aber auch die Gewissheit,</p>
      <p begin="00:12:15.960" end="00:12:19.480">durch Hunderte Meter Ton- und Gesteinsschichten geschützt zu sein.</p>
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